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  • FORSCHUNG & EINSATZBEREICHE

    FORSCHUNG & EINSATZBEREICHE

    Was hilft gegen Stress? Warum Achtsamkeit wirkt:

    Die Stressmanagement Forschung beobachtet und misst – meist im MRT – Veränderungen in PRÄFRONTALEM CORTEX (der Gehirnmuskel, der uns aus dem stressigen Gedankenkreisen ins Hier und Jetzt holen kann) und der AMYGDALA (Alarmzentrum, das angeht, wenn das „Überleben“/Ego bedroht ist) im Gehirn. Entscheidend für eine Veränderung des individuellen Stresserlebens ist ein gutes Zusammenspiel dieser beiden Regionen. Guten Nachrichten! Das können wir lernen, dank der NEUROPLASTIZITÄT: unser Gehirn ist wie ein Muskel, Lernen ist ein Leben lang möglich.

    MINDFULNESS“ bzw. ACHTSAMKEIT – das bedeutet also u.a. zu lernen, bewusst aus dem gedankenverlorenen AUTOPILOT-MODUS auszusteigen, in dem wir die meiste Zeit des Tages unterwegs sind. Dieses „Gehirntraining“ hat wissenschaftlich belegte und spürbar POSITIVE EFFEKTE auf das eigene STRESSERLEBEN, in dem die Kommunikation zwischen Präfrontalem Cortex und Amygala gestärkt wird. Ebenso messbar auf die KONZENTRATIONSFÄHIGKEIT, Kreativität und emotionale Intelligenz, die Leadership-Kompetenz unserer schnelllebigen, digitalisierten Zeit. Lies‘ dich gerne weiter rab ein ins Thema:

    Wissenschaft & Einsatzbereiche – Stressmanagement Forschung

    Forschung & Studienlage

    Unzählige Studien und Metastudien belegen die positiven Auswirkungen von Meditationspraxis. Ein Exkurs zu Forschung und in unser Gehirn…


    TOOL-BOX BASICS


    Wie starte ich eine Morgenroutine ?

    Wenn du nur 10 Minuten früher aufstehst, beginnt dein Tag anders. Hier sind 5 Tipps wie das gelingt.

    Atmung

    Es ist DAS Powertool, kostenlos & du hast sie immer dabei. Deine Atmung ist der effektivste & einfachste Schlüssel zu Anspannung & Entspannung.

    Meditation

    Meditation ist kein Eso-Ding, sondern eine Art effektives Gehirntraining. Dabei geht es überhaupt nicht darum nichts zu denken, wie viele glauben.

    Bodyscan

    Im Hamsterrad des Alltags sind wir oft nur mit unserem Kopf unterwegs. Den Körper durchzuscannen reconnected uns mit uns selbst & anderen.

    Journaling & Zielerreichung

    Journaling ist mehr als eine Schreibtechnik & wirkt wie eine effektive Gedankenmüllabfuhr oder bei der Zielerreichung.

    Mindfulness im Alltag

    Aufmerksamkeits- & Präsenztraining braucht es auch immer wieder zwischendurch. Wie man in kleinen Schritten das Zeiterleben im Alltag verändert.

    Mindfulness und Arbeit

    Mit Struktur & Abwechslung geht es in der Arbeit & im Homeoffice leichter. Mit kleinen Tricks zu mehr Qualitäts-Pausen. Am besten mit dem Timer…

    Kommunikation

    Mindfulness-Tools unterstützen effektiv die emotionale Stabilität. Das hilft, bewusster & fokussierter in Kommunikation & Konfliktsituationen zu sein.

    „I am not afraid of storms,
    for I am learning how to sail my ship.“

    Louisa May Alcott

    Die Stressmanagement Forschung zeigt, wie wirksam evidenzbasierte Methoden zur Stressreduktion sind. In der Stressmanagement Forschung werden die Vorteile von Meditation, Achtsamkeit und Monotasking kontinuierlich untersucht Weitere Infos zur Stressforschung und psychischen Gesundheit liefert die WHO, die Strategien zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz beschreibt. Neugierig geworden? Jetzt Informationen zu Trainings und Workshops ansehen


  • Hello world!

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  • Forschung & Einsatzbereiche

    Forschung & Einsatzbereiche

    Die Achtsamkeitsforschung ist ein junger, aber sehr aktiver Forschungsbereich. Die Grafik zeigt die Publikationen zum Thema „Mindfulness“ in der weltweiten Datenbank AMRA American Mindfulness Research Association ( Stand Frühjahr 2024).

    Die Studien zeigen:

    • Meditation macht stressresistenter und gelassener, das fördert die Psychische Gesundheit (Resilienz).
    • Achtsamkeitspraxis und Meditation bewirken eine gesteigerte Kontrolle über Konzentration und Aufmerksamkeit,
    • eine bessere emotionale Regulierung (Impulskontrolle),
    • verbessertes Körperbewusstsein und gesteigerte Selbstwahrnehmung,
    • gesteigertes Empathievermögen sowie
    • positive Auswirkungen auf das Immunsystem.

    Messbare Unterschiede zu Kontrollgruppen oder zu vorher gibt es bereits bei kleinen, regelmäßigen Einheiten und die Techniken haben unterschiedliche Effekte, es ist also nicht egal was man übt. Besonders interessant ist: In der Magnetresonanztomografie (MRT) zeigt sich „Neuroplastizität“, das ist die positive Fähigkeit unseres Gehirns bis ins hohe Alter sich selbst zu regenerieren und neue Verbindungen zwischen Nervenzellen und Gehirnarealen zu schaffen. Die Gehirnleistung entwickelt sich so weiter. Hier zeigen sich vor allem zwei messbare Veränderungen in der grauen Substanz: Beim Alarmzentrum Amygdala (Mandelkern), ein uralter Teil des Gehirns, der für die Regulierung von Angst und Emotionen zuständig ist. Dieser Teil schrumpft. Und es zeigt sich, dass der Hippocampus, zuständig für die Gedächtnisfunktionen, wächst.

    Bei absoluten Meditationsprofis wurden sogar im Bereich der Epigenetik Auswirkungen der Praxis dokumentiert. Beobachtet wurde eine biologische Verjüngung, die sogenannte Telomerase der Chromosomen.

    Untersuchung der Amygdala im MRT. Sreenshot aus der arte-Dokumentation „Die heilsame Kraft der Meditation“.

    „Wir haben solide Studien, die zeigen, dass bei Meditierenden die Anspannung nach einer herausfordernden Situation vergleichsweise schnell wieder abnimmt. Sie bleiben offenbar nicht so stark an negativen Gefühlen kleben. Insgesamt gibt es derzeit knapp 7.000 Veröffentlichungen, die sich mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigen, allein im letzten Jahr (Anm. 2020) sind 1.400 hinzugekommen. Es zeigt sich, dass Achtsamkeit vor allem Stress und Ängste reduziert und gut wirksam ist bei Depression, Schmerzen oder auch zur Raucherentwöhnung. Eine Überblicksstudie ergab sogar, dass sich die Im­mun­abwehr des Körpers verbessert“, fasst die deutsche Hirnforscherin Britta Hölzel zusammen (Interview mit GEO WISSEN, HIER zum Nachlesen).

    Auch österreichische Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck haben jüngst Neuroplastizität im MRT nachgewiesen. Das Gehirn der 39 Proband*innen hat sich neu vernetzt und wieder zeigt sich: es sind keine Vorkenntnisse notwendig und wenige Minuten täglich reichen. (HIER zum Artikel).

    Zwei Video-Empfehlungen zum Informieren und Einsteigen

    1.) Was kann Meditation? Wie die Neurowissenschaft Menschen untersucht, die Achtsamkeit praktizieren, zeigt die sehr gut gemachte arte-Dokumenation Die heilsame Kraft der Meditation (50:32 Min). Mit Wissenschafter*innen und Professionist*innen aus Forschung, Medizin und Therapie.

    2.) Im Interview mit der schweizer Journalistin und Philosophin Barbara Bleisch ist zuerst der Neurowissenschafter Richard Davidson (USA), einer der führenden Forscher:innen auf dem Gebiet der Meditation, und im zweiten Teil der Historiker Theodore Zeldin (GB), der dem Trend kritisch gegenüber steht. Was bringt das Meditieren? Richard Davidson & Theodore Zeldin über den Meditations-Boom (57:11 Min) aus Sternstunde Philosophie von SRF Kultur.